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Frederike Gramm

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Kommentare: Quoten diskriminieren nicht, sie ermöglichen Chancengleichheit

Im deutschen Gesundheitssystem behandeln, pflegen und versorgen in erster Linie Frauen. Fast vier von fünf Beschäftigten waren 2018 weiblich. Ganz anders sieht es in den Geschäftsführungen und Vorständen oder in der beruflichen und sozialen Selbstverwaltung aus. Frauen sind dort erheblich unterrepräsentiert. Es gestalten und entscheiden vor allem Männer. Für die Krankenkassen könnte sich das dank der Gesetzgebung in dieser Legislaturperiode ändern. Für die Körperschaften der Leistungserbringer*innen, egal ob Vorstand oder Selbstverwaltung, droht hingegen eine totale Fehlanzeige. Es sei denn das Führungspositionengesetz II ändert noch etwas daran.

Nadiya Romanova, Prof. Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Dr. Jana Husemann, Ulrike Hauffe, Frederike Gramm, Antje Kapinsky, Cornelia Wanke, Dr. Christina Tophoven, Dr. Christiane Groß, Spitzenfrauen Gesundheit e.V.