Direkt zum Inhalt springen

Management

Prof. Dr. Eva Susanne Dietrich

Management / Trends: Kann Betriebliche Gesundheitsförderung die Attraktivität der Gesundheitsberufe steigern?

Dringend mehr Menschen in den Pflegeberuf bringen. Das forderte Nicole Westig, MdB und Sprecherin für Pflegepolitik der FDP-Fraktion, in ihrem Observer-Gesundheit-Kommentar vom 8. März 2018. Doch die zentrale Frage ist, wie die Arbeitsbedingungen in der Pflege attraktiver gestaltet werden können. Eine intensivierte und evidenzbasierte Betriebliche Gesundheitsförderung würde einen wertvollen Beitrag leisten.

Prof. Dr. Eva Susanne Dietrich


Management / Wissenschaft: Die Schattenseite der Profitorientierung von Pflegeheimen

Das Fazit einer systematischen Übersichtsstudie[1] zur Bedeutung des Profitstatus eines Pflegeheims aus den USA lässt aufhorchen: Die bessere Finanzlage von profitorientierten im Vergleich zu gemeinnützigen Pflegeheimen scheint mit schlechteren Ergebnissen hinsichtlich des Wohlbefindens sowohl bei den Beschäftigten als auch den Patienten zusammenzuhängen.

Prof. Dr. Ludwig Kuntz

Management / Trends: Koalitionsvertrag aus Managementsicht

Eine Betrachtung der gesundheitssystemrelevanten Punkte im Koalitionsvertrag zeigt, dass noch viele Fragen unbeantwortet bleiben. Dabei wird der Eindruck durch Worte wie „Verbesserung“ (4-mal), „Stärkung“ (3-mal) und „mehr“ (4-mal) geprägt. Hingegen sind Begriffe wie „Effizienz“ oder „effizient“ zumindest im gesundheitspolitischen Teil nicht auffindbar. Eine grundlegende Veränderung ist demnach also nicht zu erwarten.

Prof. Dr. Ludwig Kuntz

Dr. Robert Paquet

Management / Trends: Die ottonova Krankenversicherung AG – der neue Stern am PKV-Himmel

Die ottonova AG ist der erste Neuzugang bei den PKV-Unternehmen seit langem. Und sie ist (fast) ausschließlich digital. Allein damit wird sie diesen Markt gehörig aufmischen. Schon das wäre Grund genug, sich auch aus der Perspektive der GKV näher damit zu beschäftigen. Die ottonova zeigt jedoch darüber hinaus, was digitaler Service schon heute kann und bietet ihren Kunden eine digitale Patientenakte. Davon können sich auch gesetzliche Krankenkassen eine Scheibe abschneiden.

Dr. Robert Paquet


Management / Wissenschaft: Wiedereinweisungen von Patienten stellen kein gutes Qualitätsmaß für Krankenhäuser dar

Wiederholte Patienteneinweisungen scheinen weniger mit der eigentlichen Leistung des Krankenhauses selbst als mit den Charakteristika des Kreises, in dem sich das Krankenhaus befindet, zusammen zu hängen. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine Studie[1] aus den USA. Daraus lassen sich auch Schlüsse für die Situation in Deutschland ziehen.


Prof. Stefan Scholtes, Cambridge Judge Business School

Management / Trends: Vergesst die TV Dramen – Der Stau in unseren Krankenhäusern wird durch Routinebehandlungen verursacht

Fernsehserien wie "Casualty", "Grey's Anatomy" und "House" lassen Krankenhäuser in einem glanzvollen Licht erscheinen. Im Fernsehen kämpfen heroische Teams aus Ärzten und Krankenschwerstern mit höchst komplexen oder sogar mysteriösen Krankheitsfällen. Sie tüfteln spektakulärste Behandlungsmethoden aus und retten unter dramatischen Bedingungen im letzten Moment das Leben des Patienten. Fernab dieser fiktiven Dramen sieht die Realität in öffentlichen Krankenhäusern allerdings ganz anders aus.

Prof. Dr. Stefan Scholtes

Management / Wissenschaft: Über die Notaufnahme ins Krankenhaus: Zweistufiges Gatekeeping-System schafft Abhilfe

In den Notaufnahmen der Krankenhäuser gehören Zeitdruck und Diagnoseunsicherheit zum Alltag der behandelnden Ärzte. Fehler in Bezug auf eine Hospitalisierung scheinen mit erhöhtem Patientenandrang zunehmend aufzutreten. Eine neue Studie[1] aus Großbritannien zeigt, dass ein zweistufiges Gatekeeping-System Abhilfe schaffen kann: Zum einen kann die Fehlerrate von unnötigen Krankenhauseinweisungen um 16,5 Prozent, zum anderen die Fehlerrate von fälschlichen Krankenhausentlassungen um 13,8 Prozent reduziert werden.

Management / Wissenschaft: Nur 55 Prozent der Patienten werden in der optimalen Abteilung im Krankenhaus behandelt

Eine aktuelle Untersuchung aus Deutschland zeigt sowohl deutliche Qualitätsdefizite als auch Qualitätsunterschiede bei der Zuordnung von Patienten auf die verschiedenen Fachabteilungen der Krankenhäuser in Deutschland auf. Ergebnisse der in Zusammenarbeit des Rheinisch-Westfälischen Institutes für Wirtschaftsforschung (RWI) mit dem BKK Dachverband e.V. entstandenen Studie[1] besagen, dass nur gut die Hälfte der Patienten eines Krankenhauses in Deutschland in der optimalen Fachabteilung behandelt wird. Demgegenüber erfolgt die medizinische Versorgung von einem Viertel der Patienten auf einer Station, die aus medizinischer Sicht nicht nur suboptimal, sondern unvertretbar sei.