Gewöhnlich lädt die DKG im Frühjahr zu ihrem Empfang ins Berliner Hyatt ein. Abgesehen davon, dass während der Corona-Pandemie auch dieses Fest abgesagt wird, lässt sich die DKG in diesem Jahr etwas Besonderes einfallen. Der Ort des Events ist das Tipi am Kanzleramt – aus gutem Anlass. Der bis März amtierende Hauptgeschäftsführer Georg Baum steht im Mittelpunkt zur gebührenden Verabschiedung.
Bisher veranstaltet der BVMed die Events in seinem Innenhof in der Berliner Reinhardtstraße. In diesem Jahr ist er jedoch umgezogen in den Zollpackhof, das erste Ausflugslokal der Stadt übrigens. Der neue Ort kann so kurz nach der Bundestagswahl nicht besser gewählt sein. Nur die Spree trennt Restaurant und Bundeskanzleramt voneinander. Freie Sicht für die rund 200 Gäste auf die Machtzentrale Deutschlands. Da lässt es sich doch trefflich diskutieren und orakeln, wer wohl künftig von dort aus regieren wird.
Kennen Sie Dr. Motte; genau den Techno-DJ und Mitbegrüner der Loveparade in Berlin? Für den Bundesvorsitzenden Ulrich Weigeldt ist er jedenfalls ein Begriff. Bei seiner Rede auf dem Gesellschaftsabend des Deutschen Hausärzteverbandes kündigt er den DJ jedenfalls schon mal an – zum Erstaunen mancher Besucher.
Knapp 20 Monate muss die Gesundheitsszene aufgrund von Corona ausharren, um sich wieder treffen zu können. Doch jetzt ist es wieder möglich – endlich. Und eine der beliebtesten Veranstaltungen im Jahr macht den Anfang. Rund 120 Gäste begrüßt der IKK e.V. für „Gesundheit trifft Zirkus“ in der „Bar jeder Vernunft“ am 14. September. Die Stimmung: hervorragend, das Programm gelungen – und auch das Wetter spielt mit.
Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Zahnärzteschaft am 28. Januar in der Parlamentarischen Gesellschaft hieß es erst einmal warten. Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hatten sich für Erwin Rüddel MdB, Vorsitzender des Gesundheitsausschuss, entschieden, der an Stelle aller gesundheitspolitischer Sprecher der Fraktionen am Pult stehen und das Parlament repräsentieren sollte. Der war allerdings noch mit einer südkoreanischen Delegation unterwegs. Die knapp eineinhalb Stunden schauen, plaudern und eben warten lohnten sich aber: Rüddel kündigte ein neues Präventionsgesetz in diesem Jahr an – ganz offiziell und dabei mit Blick auf die erfolgreiche Praxis der Zahnärzte.
Danke – das war das wohl meistgesagte Wort in den Reden beim diesjährigen Neujahrsempfang der deutschen Ärzteschaft im KaDeWe am 16. Januar. Ob bei Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt oder KBV-Vorstandsvorsitzendem Dr. Andreas Gassen. Doch wohl am überzeugendsten kam es aus dem Mund von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn; gerichtet auch an die Ärzteschaft. Nur wenige Stunden vorher musste der CDU-Politiker eine nicht unerhebliche Schlappe im Bundestag einstecken – bei der Entscheidung für die Organspende. Sein mit SPD-Politiker Karl Lauterbach initiierter Gesetzesentwurf zur doppelten Widerspruchslösung fiel bei dem überwiegenden Teil der Abgeordneten durch. Entschieden wurde sich für die Entscheidungslösung. Wer glaubte, Spahn war die Niederlage anzumerken, der irrte. Seine Rede war ein Plädoyer für „gute Debatten trotz unterschiedlicher Meinung“: rhetorisch gekonnt, emotional überzeugend.
Kein Drängeln, nicht mehr Politiker zum Anfassen – der Hausärzteverband hat in diesem Jahr für seinen Neujahrsempfang in Berlin am 15. Januar den noblen Capital Club in Berlin-Mitte gewählt. Die Bleibtreustraße in Charlottenburg ist damit für Neujahrsempfänge der Hausärzte Geschichte. Ein Thema des Abends, wie auch die sehenswerten Modefotos von CDU-Gesundheitspolitikerin Karin Maag im aktuellen FAZ-Magazin.
Was macht der Parteivorsitzende der Grünen auf dem Neujahrsempfang des Bundesverbandes der freien Berufe (BFB): Er räsoniert über Freiheit und Verantwortung, Vertrauen der Politik und notwendige Veränderungen. Dr. Robert Habeck war am 14. Januar im Allianz-Forum als Hauptredner geladen. Viele waren gespannt; zahlreiche Gäste anschließend fasziniert, andere wiederum abwartend.
Politiker sind für die Krankenkassen eigentlich immer wichtig und sehr gefragt – in dieser Zeit aber besonders. Das Fairer-Kassenwettbewerb-Gesetz steht gegenwärtig auf der Agenda, da geht es um viel Geld. Und gerade dieses Gesetz soll nach dem Willen der Betriebskrankenkassen, wie auch Ersatz- und Innungskrankenkassen nicht mehr aufgeschnürt werden. Doch auch die Diskussion um hochpreisige Arzneimittel treibt die Kassen um. Dabei geht es um jene Medikamente, die in Deutschland noch nicht zugelassen sind, aber über die Medien für kleine und sehr kranke Patienten gefordert werden. Das rührt auf der einen Seite zu Herzen, macht den Haushältern der Kassen aber ernsthafte Sorgen. Der Zeitpunkt des parlamentarischen Abends des BKK Dachverbandes am 28. November war für Gespräche darüber also in diesem Jahr perfekt gewählt.
Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) konnten sich für ihren Festakt zum Deutschen Zahnärztetag 2019 am 15. November keinen besseren Ort wählen: Das Berliner Kabarett „Die Stachelschweine“ im Europa-Center, unweit der Gedächtniskirche, bot eine treffliche Bühne für Reden, Ehrungen und Musikdarbietungen.
Was einen Techniker Krankenkasse (TK) und Handelsblatt – auf den ersten Blick nichts. Seit 2016 gibt es eine Gemeinsamkeit: die Suche nach jungen Gründern, die das Gesundheitswesen mit ihren Ideen bereichern. Einmal im Jahr bekommen die besten von ihnen den Health-i-Award.
Gesundheit ist eine sehr ernste Sache – Gesundheitspolitik erst recht. Was hat also Guildo Horn auf einer Veranstaltung von eurocom in der Berliner Kalkscheune zu suchen? Der Schlagerbarde und Nussecken-Liebhaber kennt sich ja aus mit „Orthopädischen Strümpfen“ und gab die Antwort gleich selbst: „Mir geht es um gesellschaftliche Teilhabe. Bei meinen Konzerten kann man alles hinter sich lassen, mal zwei Stunden den Kopf ausschalten.“ Deshalb fordere er auch „Horn-Konzerte auf Krankenschein“.