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Szene

Nussecken-Liebhaber und Schlagersänger Guildo Horn war der Star des politischen Empfangs von eurocom.
© Holger Lorenz

Politischer Dialog von eurocom

Gesundheit ist eine sehr ernste Sache – Gesundheitspolitik erst recht. Was hat also Guildo Horn auf einer Veranstaltung von eurocom in der Berliner Kalkscheune zu suchen? Der Schlagerbarde und Nussecken-Liebhaber kennt sich ja aus mit „Orthopädischen Strümpfen“ und gab die Antwort gleich selbst: „Mir geht es um gesellschaftliche Teilhabe. Bei meinen Konzerten kann man alles hinter sich lassen, mal zwei Stunden den Kopf ausschalten.“ Deshalb fordere er auch „Horn-Konzerte auf Krankenschein“.


Der vfa hatte in das Gasometer in Berlin-Schöneberg geladen.
© vfa/B. Brundert

vfa – #Forschung ist die beste Medizin

„FIBROFEE“, fünf Blogger und ein jugendlicher Generalsekretär – der vfa hatte sich ungewohnte Partner auf die Bühne geholt. Der Anlass war eine eher trockene Angelegenheit: Die Kampagne „Forschung ist die beste Medizin“ geht in die zweite Runde. Die erste Runde der Kampagne war seinerzeit im AMNOG gemündet, mit dem ein FDP-Minister den Innovatoren im Pharmamarkt scharfe Einschnitte beschert hatte. Man durfte also gespannt sein, wie ein Re-Start nach dieser spektakulären Bauchlandung gelingen kann. Frei nach dem Motto „Was kümmert uns die Kritik der Anderen“ setzen die Macher weiter auf das positiv besetzte Thema Forschung und holen sich diesmal die Multiplikatoren für morgen ins Boot. Acht meist junge Blogger mit Bezug zum Thema Krankheit oder Forschung reisten „in Kooperation mit dem vfa“ zu Mitgliedsfirmen des Pharmaverbandes, um dort mit Forschern ins Gespräch zu kommen. Daraus entstanden acht lockere Kurzfilme, die auf der Kampagnen-Website zu sehen sind.

Das TIPI am Kanzleramt war in diesem Jahr Ort der Eröffnungsveranstaltung des 40. Deutschen Hausärztetages.
© lopata/axentis.de

Eröffnung des 40. Deutschen Hausärztetages

Hausärzte sind ein illustres Völkchen. Sie hören zu, spenden Trost und sind zur Stelle, wenn medizinische Hilfe notwendig ist gegenüber ihren Patienten. Und sie sind witzig, amüsant, in Feierlaune und für einen Spaß gern zu haben: erlebt bei der Eröffnung des 40. Deutschen Hausärztetages am 26. September, der dieses Mal – nach einem Intermezzo in Bonn – wieder in Berlin im TIPI am Kanzleramt stattfand. Dabei brodelte es an diesem Abend unter den Hausärzten, denn am nächsten Tag stand die Wahl des Bundesvorsitzenden Ulrich Weigeldt an. Ein Gegenkandidat versuchte, Stimmung zu machen; die Chancen sollten für ihn denkbar schlecht stehen.

In lockerer Position: Staatssekretär Thomas Steffen (BMG) bei seiner Rede im Atrium des AOK-Bundesverbandes
© AOK-Bundesverband/Stefan Melchior

Herbstfest des AOK-Bundesverbandes

Das diesjährige Herbstfest des AOK-Bundesverbandes war geprägt von Emotionen, nachdenklichen Berichten, neuen Gesichtern, Vermutungen sowie Forderungen und Wünschen zu künftigen Gesetzgebungen.


Großes Wiedersehen beim PKV-Herbstfest
© PKV-Verband

Herbstfest der PKV

Der Hamburger Bahnhof – DAS Museum für Gegenwart in Berlin – und der Verband der Privaten Krankenversicherung sind einmal im Jahr eine Einheit. Jährlich Mitte September lädt der PKV-Verband in den spätklassizistischen Bau mit seinen berühmten zeitgenössischen Ausstellungen in die Invalidenstraße. Von den Sammlungen ist freilich nur das eine oder andere Kunstwerk zu sehen; aber die Pracht des Hauses eine Augenweide. Für die Gäste des Events ist wohl auch deshalb das Fest immer wieder ein Erlebnis. Aber nicht nur: Nach der Sommerpause geben sich Akteure der Gesundheitsbranche gern ein Stelldichein, um den neuesten Klatsch und die wichtigsten Veränderungen in der Szene zu erfahren.


Er stand im Mittelpunkt beim Sommerfest des GKV-Spitzenverbandes: Johann-Magnus von Stackelberg (GKV-SV) (l.), an seiner Seite Bundesgesundheitsminister Jens Spahn
© GKV-Spitzenverband/Tom Maelsa

Sommerfest des GKV-Spitzenverbandes

Das Sommerfest des GKV-Spitzenverbandes ist ohne Zweifel einer der großen gesellschaftlichen Anlässe im Gesundheitswesen. Als Hüter der Versichertengelder verzichtet der Kassenverband dabei auf Firlefanz und Gloria; im großen Sitzungssaal gibt es (wenige) Reden und anschließend gutes Essen – wie immer im Freien. Beim „SpiBu“ traf sich am 25. Juni (fast) alles, was Rang und Namen hat – vor allem aus der Kassenlandschaft – und das aus gutem Grund: Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, verabschiedete sich in den Ruhestand.


Irmgard Knef, erfundene Blutsverwandte von Hildegard, gab ihr Bestes bei  „Gesundheit trifft Zirkus" des IKK e.V. in der „Bar jeder Vernunft".
© IKK e.V.

„Gesundheit trifft Zirkus“ des IKK e.V.

Wenn der IKK e.V. in die Berliner „Bar jeder Vernunft“ einlädt, sind gute Laune, angeregte Gespräche und hervorragendes Essen programmiert. Die Gäste freuen sich auf den künstlerischen Höhepunkt. Zuvor hat einer der alternierenden Vorstandsvorsitzenden des IKK e.V. das Wort – Hans Peter Wollseifer oder Hans-Jürgen Müller. So sollte es auch in diesem Jahr, dem 11. „Gesundheit trifft Zirkus“ sein. Aber die Rede von Hans-Jürgen Müller hatte es in sich, die am Abend für reichlich Gesprächsstoff und bei dem einen oder anderen für Nachdenken sorgte.


Der Garten der Berliner Verbandszentrale des Hartmannbundes war ein lauschiger Ort für den parlamentarischen Abend.
© Hartmannbund/Sophie Kirchner

Parlamentarischer Abend von Hartmannbund, Berufsverband Deutscher Internisten, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte und MEDI GENO Deutschland

Ärztliche Zwietracht? Nicht bei diesen vier: „Verteilungskämpfe sind auch an diesem Abend tabu“, hieß es launig schon in der gemeinsamen Einladung. Man lud ein auf dem Territorium des Hartmannbunds und im Geiste von dessen Gründer.


Rund 250 Delegierte trafen sich beim diesjährigen Deutschen Ärztetag in Münster.
© Thorsten Maybaum

Eröffnung des 122. Deutschen Ärztetages in Münster

Wer zur Eröffnung eines Deutschen Ärztetages (DÄT) kommt, erwartet als musikalische Umrahmung irgendetwas Feierlich-Klassisches, gern von ein paar Streichern dargeboten, vielleicht noch ein bisschen Querflöte dabei. Die Ärztekammer (ÄK) Westfalen-Lippe als Gastgeberin hatte sich anders entschieden: Sie hatte die „Fascinating Drums“ in die Halle Münsterland zur Eröffnung des 122. Deutschen Ärztetags eingeladen: Neun Trommler in schwarz-blauer Uniform, die mit ihrer präzise aufeinander abgestimmten Musik und ihren wechselnden Gruppenformationen auf der Bühne Eindruck machten. Ihre harten Töne passten ausgezeichnet zum Ort des Festakts, der trotz schwarzer Bestuhlung und gedämpftem Licht mit seinen orangefarbenen Tribünen an der Seite die praktisch-sportliche Herkunft als Mehrzweckhalle nicht verleugnen konnte.


Die Heilig-Kreuz-Kirche: eine beeindruckende Kulisse für das ABDA-Sommerfest
© ABDA/Peter van Heesen

ABDA-Sommerfest

Einerseits ist es eine willkommene Gelegenheit, mit der Politik in Kontakt zu kommen. Anderseits – und letztlich genauso wichtig – ist die willkommene Gelegenheit, mit- und untereinander Meinungen und Ideen zu diskutieren, sich neu oder besser kennenzulernen. Und es war ein großes Wiedersehen beim ABDA-Sommerfest in der Berliner Heilig-Kreuz-Kirche, das ganz im Zeichen dieses gegenseitigen Austauschs stand. Zudem wurde ein Jubiläum gefeiert: Zum fünften Mal lud die ABDA an diesen einmaligen Veranstaltungsort in die Zossener Straße in Berlin-Kreuzberg ein.

Das größte mobile Spiegelzelt der Welt in Weimar war Treffpunkt der Hausärzte beim Gesellschaftsabend der diesjährigen Frühjahrstagung.
© lopata/axentis.de

Gesellschaftsabend im Rahmen der Frühjahrstagung des Deutschen Hausärzteverbandes

Kein Wunder, dass die Hausärzte in diesem Jahr in Weimar ihren Gesellschaftsabend der Frühjahrstagung des Deutschen Hausärzteverbandes gefeiert haben. Hat doch der große Dichter Friedrich Schiller einen ordentlichen Beruf gelernt: Militärarzt. Spätestens seitdem ist klar, dass Mediziner, insbesondere Hausärzte, eine musische Ader haben müssen. Das Spiegelzelt in Weimar – kultureller Mittelpunkt der thüringischen Dichterstadt – konnte nicht besser gewählt sein als Eventlocation für diesen launigen Abend. Eingeladen hatte der Hausärzteverband Thüringen.

Der Bär wacht über die Gäste des Frühjahrsfestes von KZBV und BZÄK.
© KZBV/axentis.de

Frühjahrsfest von KZBV und BZÄK

Eigentlich ist die Britische Botschaft für das Frühjahrsfest von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) gesetzt. In diesem Jahr machten Prinz Charles und seine Camilla der Zahnärzteschaft kurzerhand ein Strich durch die Rechnung, die just an diesem Tag in der Botschaft nachträglich den Geburtstag von Elisabeth II. feierten. Für Elfi Schmidt-Garrecht, Leiterin Politik und Grundsatzfragen der KZBV und für die Organisation die Fäden in der Hand, eine Schreckensmeldung, damals im Februar, wie sie sich erinnerte, und jeder in gleicher Verantwortung kann sich sehr gut in diese Situation versetzen. Mit vielen Unterstützern wurde ein trefflicher Ort gefunden – der Bärensaal im alten Stadthaus in Berlin-Mitte.