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Szene

Das größte mobile Spiegelzelt der Welt in Weimar war Treffpunkt der Hausärzte beim Gesellschaftsabend der diesjährigen Frühjahrstagung.
© lopata/axentis.de

Gesellschaftsabend im Rahmen der Frühjahrstagung des Deutschen Hausärzteverbandes

Kein Wunder, dass die Hausärzte in diesem Jahr in Weimar ihren Gesellschaftsabend der Frühjahrstagung des Deutschen Hausärzteverbandes gefeiert haben. Hat doch der große Dichter Friedrich Schiller einen ordentlichen Beruf gelernt: Militärarzt. Spätestens seitdem ist klar, dass Mediziner, insbesondere Hausärzte, eine musische Ader haben müssen. Das Spiegelzelt in Weimar – kultureller Mittelpunkt der thüringischen Dichterstadt – konnte nicht besser gewählt sein als Eventlocation für diesen launigen Abend. Eingeladen hatte der Hausärzteverband Thüringen.


Der Bär wacht über die Gäste des Frühjahrsfestes von KZBV und BZÄK.
© KZBV/axentis.de

Frühjahrsfest von KZBV und BZÄK

Eigentlich ist die Britische Botschaft für das Frühjahrsfest von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) gesetzt. In diesem Jahr machten Prinz Charles und seine Camilla der Zahnärzteschaft kurzerhand ein Strich durch die Rechnung, die just an diesem Tag in der Botschaft nachträglich den Geburtstag von Elisabeth II. feierten. Für Elfi Schmidt-Garrecht, Leiterin Politik und Grundsatzfragen der KZBV und für die Organisation die Fäden in der Hand, eine Schreckensmeldung, damals im Februar, wie sie sich erinnerte, und jeder in gleicher Verantwortung kann sich sehr gut in diese Situation versetzen. Mit vielen Unterstützern wurde ein trefflicher Ort gefunden – der Bärensaal im alten Stadthaus in Berlin-Mitte.

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© BFB/Henning Schacht

70-Jahr-Feier des Bundesverbandes der Freien Berufe (BFB)

Wenn ein Verband 70 Jahre alt wird, ist das ein sehr guter Grund zu feiern. Der Bundesverband der Freien Berufe (BFB) begeht seinen Geburtstag in einem Jahr voller Gedenktage und Jubiläen: Das Grundgesetz wird 70 und auch die NATO begeht ihren 70. Die Bundesrepublik wurde vor 70 Jahren gegründet. Und der Mauerfall liegt bereits 30 Jahre zurück. Geladen hatte der BFB am 10. April in den Schlossplatz 1 in Berlin – ins ehemalige Staatsratsgebäude, heutiger Sitz der European School of Management und Technology. Eine gute Wahl; denn die freien Berufe in Deutschland sind selbstbewusst, engagiert und mit einem festen gesellschaftlichen Platz.

Blick in die Menge beim parlamentarischen Abend des BPI
© BPI

Parlamentarischer Abend des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI)

Auf der Suche nach dem im Gedächtnis bleibenden parlamentarischen Abend versuchen Verbände und Institutionen in der Szene, besondere Wege zu gehen. Mit Orten gelingt es schon vielen, wie dem KaDeWe – Ärzteschaft –, der Bar jeder Vernunft – IKK e.V. –, der Parlamentarischen Gesellschaft – Zahnärzteschaft – oder dem Grand Hyatt – DKG. Reden sind dabei gesetzt. Ohne die Ansprachen kommt die TK erfolgreich aus. Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) wählte für seinen parlamentarischen Abend am 3. April 2019 nicht nur das durchaus beeindruckende Axica am Pariser Platz, sondern auch eine außergewöhnliche Kommunikationsform: Drei Bühnen besetzt mit Politikern und Verbandsmitgliedern, und jeder Gast durfte „Salz, Pfeffer oder Senf“ dazu geben, wie es Dr. Martin Zentgraf, Vorstandsvorsitzender des BPI, trefflich formulierte.


Blick auf die Gäste des parlamentarischen Abends des G-BA
© G-BA/Heckmann

Parlamentarischer Abend des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)

Ziemlich gute Freunde – das waren sie mal, die beiden mächtigsten Männer des Gesundheitswesens: Jens Spahn, der Gesundheitsminister, und Josef Hecken, der G-BA-Vorsitzende. Die beiden sind sich zwar recht ähnlich: konservativ, kompetent, gestaltungsfreudig und gesegnet mit einem kraftvollen Ego – zwei ausgewachsene Alphatiere eben. Bisher kamen sie sich aber nicht ins Gehege, so dass die explosive Dopplung (noch) nicht zu spürbaren Querelen führte. Am parlamentarischen Abend des G-BA am 3. April 2019 wurde diese politische Freundschaft jedoch auf eine ernste Probe gestellt.


Krafttier Flamingo war das Motto des Frühjahrsfestes der TK in Berlin
© lopata/axentis.de

Frühjahrsfest der Techniker Krankenkasse im Büro Berlin

Was haben Flamingos mit der Techniker Krankenkasse (TK)? Nichts: zumindest auf den ersten Blick. Dennoch hatte das diesjährige Frühjahrsfest der TK am 2. April 2019 in Berlin das Motto „Flamingo“. Die roten Vögel stolzierten stundenlang über dem Bildschirm, waren präsent als Gartenfigur auf dem Balkon oder auf dem Buffet. Der Flamingo gilt übrigens als Krafttier und wird in der Mythologie auch als Feuervogel bezeichnet. Und die TK ist beim Kräftemessen in der GKV durchaus erfolgreich – und scheut auch das Feuer nicht. Mal was zum Nachdenken.


Standing Ovations für Dr. Volker Leienbach
© Stefan Zeitz

Verabschiedung Dr. Volker Leienbach als Direktor des PKV-Verbandes

Spätestens beim Flug Berlin-Köln am 28. März, um 15.30 Uhr, wusste die Gesundheitsszene, wie sehr Dr. Volker Leienbach geschätzt wird. Man hätte den Flieger auch in Gesundheitssystem-Flug umbenennen können. Sie saßen alle drin – Vorstände, Verbändechefs, Geschäftsführer, Abteilungs- und Referatsleiterleiter von GKV, Leistungserbringern, Bundesgesundheitsministerium und vom PKV-Verband – dem Berliner Büro natürlich, denn der Hauptsitz des Verbandes ist nach wie vor Köln, und die dort Arbeitenden hatten es an diesem Abend nicht weit. Denn das Urgestein der PKV, Volker Leienbach, wurde im Gürzenich Köln – der guten Stube der Stadt, wie es genannt wird – feierlich verabschiedet; nach 17 Jahren großem Einsatz für die PKV. Auch alle CEOs der privaten Krankenversicherungsunternehmen waren da. Rund 400 Besucher wurden auf diesem großen Event abseits der Hauptstadt gezählt.


Gut gefüllt und launige Gäste: das Frühlingsfest des vdek
© vdek/Georg J. Lopata

Frühlingsfest des Verbandes der Ersatzkassen

Dieses Frühlingsfest des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) wird noch lange in Erinnerung bleiben. Denn Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gab am 20. März 2019 am Askanischen Platz den Startschuss für seinen Plan, die Kassenlandschaft gründlich umzubauen. Während des Empfangs sprach er schon einmal von einer Reform des Morbi-RSA, die am schwersten debattiert werde.


Viele Gäste beim diesjährigen Frühlingsempfang der DKG
© DKG / Lopata

Frühlingsempfang der Deutschen Krankenhausgesellschaft

Endlich, endlich beginnen wieder die großen Frühlingsempfänge der gesundheitspolitischen Szene. Und den Auftakt machte, wie jedes Jahr, die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die ins Berliner Grand Hyatt geladen hatte. Weit mehr als 550 Politiker, wichtige und weniger wichtige Akteure der Gesundheitsbranche, Krankenhausmanager, Verbändechefs, Politikverantwortliche gaben sich ein Stelldichein. Der Auflauf war aus gutem Grund sehr groß: Es gab so einiges zu bereden. Wie läuft es mit den Pflegepersonaluntergrenzen in den Kliniken, kann bei den Investitionen in den Kliniken Geld in den Ländern lockergemacht werden? Und die Freude bei vielen war augenscheinlich, den einen oder anderen zu treffen und zu plaudern.


Die Verleihung des Deutschen Pflegepreises im beeindruckenden Varieté-Theater, dem Berliner  Wintergarten
© Deutscher Pflegepreis / Dirk Enters

Verleihung des Deutschen Pflegepreises 2019

Einmal im Jahr macht sich die Pflege schön und es wird gefeiert: Am Vorabend des Deutschen Pflegetages, am 13. März 2019, kamen wichtige Persönlichkeiten aus Gesundheitswesen, Wissenschaft und Politik sowie natürlich Pflegekräfte zusammen, um bei der Verleihung des Deutschen Pflegepreises dabei zu ein. In bezaubernden Abendkleidern und gutsitzenden Smokings sowie festlicher Garderobe feierten mehr als 180 Gäste im Berliner Wintergarten Pflegekräfte mit großem Einsatz für ihre Patienten, verblüffenden Ideen zur Arbeitserleichterung, und Menschen, die sich beruflich und ehrenamtlich für Pflegebedürftige einsetzen. Umrahmt wurde der Abend von Darbietungen aus dem neuen Programm des Wintergartens.

Die Initiatoren: Kirsten Kappert-Gonther MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Christina Tophoven (Bundespsychotherapeutenkammer), Christiane Groß (Deutscher Ärztinnenbund), Antje Kapinsky (Techniker Krankenkasse), Cornelia Wanke (Wankeconsulting) (v.l.nr.)
© pag / axentis

Auftaktveranstaltung der Initiative „Spitzenfrauen Gesundheit“

Das Gesundheitswesen in Deutschland ist weiblich. 83 Prozent der Beschäftigten sind Frauen, so eine aktuelle Statistik von Oktober 2018. Doch bei Chefärzten, Geschäftsführern, Vorständen oder Selbstverwaltern sieht es schon anders aus. Die Spitze von Unternehmen und Verbänden ist fest in Männerhand. Das soll sich jetzt ändern, und wenn es nach dem Willen von fünf Frauen geht: Es wird sich ändern mit der Gründung ihrer Initiative „Spitzenfrauen Gesundheit“.

Hippe Location: „Fabrik 23“ im Berliner Wedding
© BPtK

Empfang der Bundespsychotherapeutenkammer aus Anlass von 20 Jahre Psychotherapeutengesetz

Wenn junge Erwachsene in Berlin feiern gehen, sollte der Ort schon ein bisschen „hipp“ oder „alternativ“ sein. Auch eine Prise Selbstironie schadet dabei nicht. Deshalb war es nur konsequent, dass die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) zum Feiern am 19. Februar in die teilsanierte „Fabrik 23“ im Berliner Wedding einlud.