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Szene

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (2.v.r.) im Kreis der Veranstalter mit Jens Bussmann (VUD), Martina Kadmon (MFT), Jens Scholz (VUD) (v.l.n.r.)
© VUD/Kindler

Berliner Abend der Hochschulmedizin: Reformkurs mit Zwischentönen

Fünf Stunden Tag der Hochschulmedizin liegen hinter Vorständen, Dekanen, Aufsichtsratsmitgliedern oder Chefärzten, als der Berliner Abend in der Akademie der Künste am Brandenburger Tor beginnt. Ehrengast ist – wie üblich – der Bundesgesundheitsminister. In diesem Jahr Nina Warken, die die Einladung kurz nach ihrem Amtsantritt erhält und gern zusagt, wie sie betont. Nicht zuletzt wegen des dezenten, aber eindeutigen Hinweises auf die Tradition dieser Veranstaltung.


Jörg Wieczorek, Vorstandsvorsitzender von Pharma Deutschland, (l.) lässt den Chef des Bundeskanzleramtes Thorsten Frei den Preis eines Generikums schätzen.
© Pharma Deutschland / Laurin Schmid

Pharma glamourös? Pharma Deutschland feiert an und mit dem Bundeskanzleramt

Das ist der Gipfel – und was kommt jetzt? Im Jahr vor der Wahl hatte der BPI den Kandidaten Friedrich Merz zu Gast. Jetzt ist es Pharma Deutschland gelungen, den amtierenden Chef des Bundeskanzleramtes für eine Veranstaltung zu gewinnen – im Tipi am Bundeskanzleramt. Thorsten Frei, der sich neben „ChefBK“ auch „Bundesminister für besondere Aufgaben“ nennen darf, nimmt sich die Zeit und hält eine bemerkenswerte Rede. Frei spricht eine halbe Stunde und hat den Inhalt seines Manuskriptes offensichtlich verstanden. Eine Geste der Wertschätzung auf höchster Ebene.

Der unparteiische G-BA-Vorsitzende Josef Hecken begrüßt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken beim parlamentarischen Abend.
© Peter Himsel/G-BA

Ministerin Nina Warken beim G-BA: schmale Adressen, originelles Lob und ein großes Briefing

Die Pharma-Industrie kann nicht mit weiterem Entgegenkommen rechnen – die Ahnung passt zu Anlass und Location. Der G-BA lädt traditionell zum parlamentarischen Abend in seine nüchterne Lobby. Und Nina Warken legt sich fest. Sie schließt ihr Grußwort mit der wegweisenden Ansage: Sie müsse gleich weiter zu einem Treffen mit Unternehmen, weil der Pharma-Dialog starte.

20 Jahre BKV e.V. mit den Gastgebern Lars Grein, Justus Geschonneck und Toralf Speckhardt beim parlamentarischen Abend (vl.n.r.)
© BKV e.V./Lopata

Prävention zwischen Werkstor und Politik – 20 Jahre BKV

Die politische Rede liebt die Prävention – doch sobald es ums Geld geht, rutscht sie weit nach hinten. Seit 20 Jahren setzt sich der Betriebliche Krankenversicherung e. V. dafür ein, dass betriebliche Gesundheitsförderung dort ernst genommen wird, wo Gesundheit entsteht – im Betrieb. Diese Praxis bringt der BKV heute stärker denn je in die Hauptstadt. Das wird gefeiert bei einem parlamentarischen Abend in der Hessischen Landesvertretung in Berlin.


PHAGRO-Vorstandsvorsitzender Marcus Freitag begrüßt die Gäste des parlamentarischen Abends.
© Dietmar Gust / PHAGRO

Ein Abend beim PHAGRO mit Stoff fürs Kopfkino

Es hat sich herumgesprochen: Der PHAGRO feiert schick. Die vollversorgenden pharmazeutischen Großhändler luden wieder ins LaFlor in Berlin. Eine Location, die auch als Kulisse für einen Szene-Club dienen könnte. Es ist eng und verwinkelt. Beide Geschäftsführer begrüßen jeden persönlich, schon bevor es richtig losgeht, sind fröhliche Gäste in lebhafte Gespräche vertieft. Infos zu Mitgliedern und Leistungen des PHAGRO hängen als unaufdringliche Deko verpackt im Raum und ein fliegendes Buffet sichert die Versorgung. Unternehmer können feiern.


Der französische Kabarettist Alfons ist bereits zum zweiten Mal Gast beim Herbstfest des PKV-Verbandes.
© Reinhardt & Sommer

Herbstfest des PKV-Verbandes mit Alfons

Übers Wetter zu reden, gilt als unverfänglich. Insofern begrüßt Thomas Brahm, Vorsitzender des Vorstands des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV), die Gäste beim Herbstfest im Berliner Museum „Hamburger Bahnhof“ mit einem neutralen Einstieg: Dieses Jahr treffe man sich wirklich im Herbst, sonst zumindest kalendarisch meist noch im Sommer, weil das PKV-Fest in der Regel bereits Anfang September stattfinde. Dann ist aber auch schon Schluss mit unverfänglich. Die Jahreszeit sei gerade „in aller Munde als Herbst der Reformen“, ergänzt Brahm: „Wir sind aber noch im Herbst der Kommissionen.“


Die Gastgeber des Herbstfestes des AOK-Bundesverbandes: Jens Martin Hoyer, Susanne Wagenmann, Carola Reimann, Knut Lambertin (v.l.n.r.)
© Stefan Melchior/AOK-BV

Viele Worte, kaum Neues beim Herbstfest des AOK-Bundesverbandes

Große Hoffnungen hatten die Gäste des Herbstfestes des AOK-Bundesverbandes in die Rede des gesundheitspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Christos Pantazis, gesetzt. Doch es blieb bei Wiederholungen, Bekenntnissen und vagen Ankündigungen. „Wir müssen endlich ins Machen kommen“, so Pantazis. Wann und wie, das ließ er offen.


Die gut gelaunten Bundesvorsitzenden Nicola Buhlinger-Göpfarth und Markus Beier bei der Eröffnung des Gesellschaftsabends des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes
© HÄV / Marco Urban

Klare Ansagen beim Gesellschaftsabend des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes

Der Gesellschaftsabend des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes im Tipi am Kanzleramt begann mit Umwegen. Drei Tage vor dem Berlin-Marathon erschwerten zahlreiche Absperrungen den direkten Weg zum Zirkuszelt. Auch die Hausärzte sind solche Hindernisse gewohnt – und verfolgen wie Langstreckenläufer unbeirrt ihr Ziel: die Hausarztzentrierte Versorgung (HzV).


Auftakt zum parlamentarischen Abend: Alf Reuter (WvD), BMG-Staatssekretär Tino Sorge, Oda Hagemeier, Walter Michael Leuthe (beide eurocom) (v.l.n.r.)
© Konstantin Gastmann

Eurocom und „Wir versorgen Deutschland“: Die Hilfsmittelbranche zeigt Flagge

Es kommt nicht oft vor, dass Industrie, Hersteller und Leistungserbringer gemeinsam zu einem parlamentarischen Abend laden. Eurocom und „Wir versorgen Deutschland“ (WvD) haben genau das getan – und damit ein deutliches Signal gesetzt.


Gut gefüllte Terrassen beim Sommerfest im neuen Ambiente des vfa
© vfa/Tillmann Konrad & Klaus Heymach

Büroeinweihung und Sommerfest des vfa – neue Räume, neue Kultur

Rund 500 Gäste hatten sich für das Sommerfest des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) in Berlin angemeldet – und viele davon kamen auch in die Charlottenstraße 59. Dort, im neuen Bürogebäude des vfa, wurde am frühen Abend nicht nur gefeiert, sondern auch gezeigt, wie sich Arbeiten und Austausch heute neu organisieren lassen.

Sie haben zum parlamentarischen Abend eingeladen: Klaus Reinhardt (Hartmannbund), Christof Mittmann (PVS-Verband), Norbert Smetak (MEDI GENO), Christine Neumann-Grutzeck (BDI), Hans-Joachim Meyer (BDC), Michael Hubmann (BVKJ) (v.l.n.r.)
© CHLietzmann

Parlamentarischer Abend vereint Ärzteverbände

Seit mehr als zehn Jahren lädt ein ausgewählter Kreis an Ärzteverbänden zum parlamentarischen Abend im Haus Fromberg ein. In diesem Jahr ist die Runde so vielfältig und stark wie nie: Neben dem Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V. – engagieren sich der Bundesverband der Deutschen Chirurgie e.V. (BDC), der Berufsverband Deutscher Internistinnen und Internisten e.V. (BDI), MEDI GENO Deutschland e.V., der Verband der Privatärztlichen Verrechnungsstellen e.V. (PVS-Verband) und – erstmals dabei – der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzt*innen e.V. (BVKJ).

Wer wohl wen bei der Krankenhausreform berät? Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (l.) mit DKG-Vorstandsvorsitzendem Gerald Gaß und seiner Stellvertreterin Henriette Neumeyer
© DKG/Lopata

Sommerempfang der DKG: erst Lauterbach-Unwetter, dann Warken-Sonne

Das Wetter passte trefflich zum Verhältnis zwischen der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) und dem Bundesgesundheitsministerium: böiger Wind, heftiger Platzregen, zwischendurch Aufhellungen – erst ungemütlich, dann freundlich und sonnig. Noch vor einem Jahr wehte unter Ex-Minister Karl Lauterbach Gegenwind. Beim diesjährigen DKG-Sommerempfang im Spreespeicher hingegen war die Eintracht zwischen Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und dem Vorstandsvorsitzenden Gerald Gaß unübersehbar – begleitet von einem ebenso umfangreichen Wunschzettel.