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Kommentare

Stephan Pilsinger MdB © Timo Hänseler
© Timo Hänseler

Und das Hamsterrad dreht sich lustig weiter

Auch nach dem Beschluss der Bundesregierung über ihr „Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz“ (KHVVG) spricht Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach nach wie vor von einer „Revolution im System“, die das KHVVG für die Krankenhausversorgung mit sich bringe.

Stephan Pilsinger MdB


Dorothee Brakmann

Chinesisches Antispionagegesetz: Berlin, haben wir ein Problem?

Die wesentlichen Gründe für Lieferengpässe bei Arzneimitteln in Deutschland und Europa sind preisdruckbedingte Verlagerungen der Arzneimittelproduktion nach Asien, zu geringe Diversifizierung der Produktionsstandorte und Störungen in den globalen Lieferketten durch jüngste Ereignisse wie die Unruhen in Nahost und den Ukraine-Krieg.

Dorothee Brakmann

Dr. Jasmina Kirchhoff © Susanne Kurz
© Susanne Kurz

Comeback der deutschen Pharmaindustrie

Deutschland fällt als pharmazeutischer Forschungs- und Entwicklungsstandort seit Jahren gegenüber anderen Ländern zurück. Für einen Pharmastandort, der sich auf die Erforschung, Entwicklung und Produktion innovativer, technisch komplexer Präparate spezialisiert hat, ist dies mehr als ernüchternd. Die Pharmastrategie der Bundesregierung soll nun die Trendumkehr bringen.

Dr. Jasmina Kirchhoff

Sebastian Baumann

Von den Beschlüssen des G-BA zum erfolgreichen Versorgungsalltag

Psychotherapie ist vielen ein Begriff, doch wie steht es um die Systemische Therapie? Anstatt nur auf das Individuum zu schauen, betrachtet sie die Betroffenen im Kontext ihrer verschiedenen sozialen Netzwerke, wie Familie oder auch Freunde. Das Verfahren ist mittlerweile für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche zugelassen. Doch in der Versorgung richtig angekommen ist die Systemische Therapie leider noch nicht. Eine gesetzliche Flankierung ist erforderlich – warum nicht im derzeit diskutierten Gesundheitsversorgungsstärkungsgesetz (GVSG)? Es ist höchste Zeit.

Dipl.-Psych. Sebastian Baumann


Dr. Carola Reimann
Dr. Sabine Richard

GVSG muss wieder inhaltliche Substanz bekommen

Lange Wartezeiten, überfüllte Notaufnahmen, Sicherstellungsprobleme, mangelnde Koordination, Arztzentrierung, fehlende Attraktivität für ärztlichen Nachwuchs – die Liste der Herausforderungen in der ambulanten Versorgung ist lang. Die Koalition hatte sich für diese Legislaturperiode vorgenommen, die Versorgungsangebote wohnortnah, sektorenübergreifend und multiprofessionell weiterzuentwickeln.

Dr. Carola Reimann, Dr. Sabine Richard


Thomas Bublitz

Achtung, die Krankenhausreform kommt

Jetzt ist es endlich soweit: Nach mehr als einem Jahr werden auch die Krankenhausverbände um ihre Meinung zum Krankenhausversorgungsstärkungsgesetz (KHVVG) gefragt. Endlich können wir uns konstruktiv in die Debatte einbringen. Dies hatte der Minister genauso immer versprochen und natürlich auch gehalten.

Thomas Bublitz


Hans Peter Wollseifer
Hans-Jürgen Müller

Innungskrankenkassen für gestaffelte Mutterschutzfristen bei Fehlgeburten

Unstrittig ist, dass eine Fehl- oder Totgeburt zu den traumatischsten Ereignissen im Leben einer Frau gehört. Doch obwohl in Deutschland rund 26.000 Schwangerschaften jährlich in einer Fehlgeburt enden, ist das Thema in der Öffentlichkeit weitgehend mit einem Tabu belegt, und die Frage des Schutzbedarfs der betroffenen Frauen wurde lange ignoriert. Deshalb ist es höchste Zeit, dass wir uns diesem Thema stellen und den Handlungsbedarf anerkennen.

Hans Peter Wollseifer, Hans-Jürgen Müller


Dr. Kai Joachimsen © BPI / Kruppa
© BPI / Kruppa

Gentherapien sind sehr wohl Hoffnungsträger

„ Systemsprenger“ – damit bezeichnet man in der Psychiatrie und Pädagogik eigentlich Kinder oder Jugendliche, bei denen bislang alle Therapiekonzepte versagen. Die Techniker Krankenkasse (TK) hat diesen Begriff Anfang März bei der Vorstellung des in Zusammenarbeit mit dem aQua-Institut erstellten Reports „Arzneimittel Fokus“ auf Gen- und Zelltherapien (GCT) bezogen. „Hoffnungsträger oder Systemsprenger?“ fragte sich die TK und man musste nicht lange warten, bis die bekannten Bedenken einer Überlastung des GKV-Systems auf den Tisch kamen.

Dr. Kai Joachimsen


Matthias Mieves MdB

Digitalisierung: Jetzt seid ihr dran

Mit dem Digitalgesetz (DigiG) und dem Gesundheitsdatennutzungsgesetz (GDNG) haben wir als Ampel zwei politische Projekte über die Ziellinie geschoben, die sehr bald in der Praxis ankommen. Die ePA funktioniert nur, wenn sie gut befüllt, und die Vorteile von allen Beteiligten kommuniziert werden. Die Politik hat geliefert, was Verbände lange gefordert haben. Ein Call to Action.

Matthias Mieves MdB


Bernd Meurer © Arne Pöhnert
© Arne Pöhnert

Desaströse Situation bei der Pflege mit Sofortmaßnahmen begegnen

Eigentlich müsste die Politik im Panikmodus sein. Zehntausende Pflegebedürftige sind unversorgt, Familien sind massiv überfordert, und die Zahl der Pflegefachkräfte steigt nicht mehr an, während der Bedarf unaufhörlich weiterwächst. Aber wer die Absicherung der pflegerischen Versorgung auf der Tagesordnung im Bundeskabinett sucht, wird enttäuscht.

Bernd Meurer

Dr. Robert Paquet © Foto: Cordia Schlegelmilch, © Robert Paquet
© Foto: Cordia Schlegelmilch, © Robert Paquet

CDU-Grundsatzprogramm bleibt in der Sozial- und Gesundheitspolitik konservativ

Die CDU bereitet sich auf den Wahlkampf vor. Das ist z.B. spürbar an ihren Bemühungen um eine „Neue Grundsicherung“[1]. Das gilt aber auch für das Grundsatzprogramm, dessen Entwurf vor wenigen Wochen vorgestellt wurde[2]. Es ist das vierte in der Parteigeschichte und soll beim 36. Parteitag (6. bis 8. Mai 2024) in Berlin beschlossen werden. Zur Sozial- und Gesundheitspolitik gibt es darin nur gut dreieinhalb Seiten (S. 53ff. von insgesamt 74 Seiten).

Dr. Robert Paquet

Prof. Dr. med. Sylvia Thun

Auf dem Weg zu einem digitalen Gesundheitswesen

Digitale Daten sind wichtig für die Patientensicherheit und die Forschung! Doch wie steht es aktuell um den Prozess der FAIRen Daten? FAIR heißt in diesem Zusammenhang, dass Daten auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), interoperabel (Interoperable) und benutzbar (Reusable) sein müssen. Und das sind unsere Gesundheitsdaten derzeit mitnichten.

Prof. Dr. Sylvia Thun